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Vollversammlung am 15. November 2017

MAV Wetterau

Am Mittwoch, den 15. November 2017 fand die Vollversammlung aller Mitarbeitenden im Ev. Dekanat Wetterau statt.

90 TeilnehmerInnen hatten den Weg ins Gemeindezentrum Wilhelmskirche in Bad Nauheim gefunden.

Neben dem Jahresbericht des Vorsitzenden Edwin Pfuhl gab es einen Vortrag zum Umgang mit Konflikten am Arbeitsplatz.

Wer Ärger mit dem Chef oder Kollegen hat, redet heutzutage schnell von "Mobbing". Renate Blank vom Institut für Personalberatung, Organisationsentwicklung und Supervision (IPOS) erklärte, es handele sich in den meisten Fällen jedoch um Konflikte. Konflikte seien im Arbeitsprozess durchaus notwendig und sollten möglichst konstuktiv geführt werden. Mobbing hingegen sei ein systematisches und zielgerichtetes Ausgrenzen einer Person über einen längeren Zeitraum. Blank betonte, wie wichtig es sei, hier rechtzeitig Hilfe zu suchen.
Wer als MitarbeiterIn in der EKHN davon betroffen ist, kann das "Konflikt-Handy" (0151 - 15 18 14 19) anrufen und wird vertraulich und unentgeltlich beraten.

Nächste Vollversammlung - bitte vormerken: Mittwoch, 24. Oktober 2018

Ihre MAV im Dekanat Wetterau

Abgesehen von unserem Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrecht möchten wir informieren und beraten.

Schauen Sie sich in Ruhe um!
Hier finden Sie aktuelle Informationen, Hinweise, Links und die Möglichkeit zum Download von wichtigen Formularen oder Dokumenten.

Haben Sie Fragen, Anregungen, Lob oder Kritik?
Gerne können Sie uns über die Seite "Kontakt" eine Nachricht zukommen lassen. 

Leitbild der MAV

 Die MAV Wetterau ist das von der Mitarbeiterschaft demokratisch gewählte Organ, das stellvertretend für die MitarbeiterInnen des Dekanates Wetterau darauf achtet, dass alle Beschäftigten nach gleichem Recht behandelt werden. Als MAV unseres Dekanates beziehen wir unseren Auftrag aus dem Mitarbeitervertretungsgesetz (MAVG).


Arbeitsplatz „Kirche“ als Dienstgemeinschaft:

Jesus selbst formuliert in Matthäus 23,9 den Grundsatz zu dieser These: „Einer ist euer Meister, Ihr seid alle Brüder.“ Er allein ist der Dienstherr der Kirche. Eine hierarchische Ordnung unter den Brüdern und Schwestern ist nicht vorgesehen. Mit Dienstgemeinschaft ist ein gleichberechtigtes, geschwisterliches Miteinander der verschiedenen Ämter und Aufgaben der Kirche gemeint.
Diese Partnerschaft beschreibt allerdings keinen konfliktfreien Zustand. Das Gleichgewicht der Partner und die gegensätzlichen (gesellschaftlichen) Positionen und Interessen müssen jedoch ohne Herrschaft der einen über die anderen, ohne Bevormundung ausgehandelt werden. Dieser Gedanke der Partnerschaft muss für das Arbeits- und Dienstrecht der Kirche leitend sein.
Sobald die Kirche als Arbeitgeber fungiert, ergeben sich für eine solche Partnerschaft große (hierarchische) Probleme. Der Arbeitgeber ist weisungsbefugt, der Arbeitnehmer gehorsamspflichtig, ein Ungleichgewicht entsteht. Aus dieser unterschiedlichen rechtlichen und sozialen Stellung ergeben sich Interessenunterschiede und Gegensätze.
Die MAV Wetterau stellt innerhalb der Dienstgemeinschaft der Kirche ein wichtiges Bindeglied als Vermittler zwischen Dienststellenleitungen und MitarbeiterInnen dar. Die MAV Wetterau tritt für die Einhaltung der Mitarbeitervertretungsgesetze zum Wohl der MitarbeiterInnen und ein partnerschaftliches Miteinander in den Dienststellen ein.

Die stärkste Form der Beteiligung der MAV an den Aufgaben der Dienststelle ist die Mitbestimmung.

Mitbestimmung heißt:

Ohne die Zustimmung der MAV können bestimmte Maßnahmen nicht durchgeführt werden, eine Einstellung ohne die Zustimmung der MAV ist z. B. nach kirchlichem Recht ungültig. Die Zustimmung ist immer vor der Durchführung einer Maßnahme nötig. Die Mitbestimmungsrechte sind in den Paragrafen 36 und 37 MAVG geregelt. Nachträgliche Zustimmungen sind nicht möglich, da es sich um„Genehmigungen“ handeln würde, zu denen die MAV kein Recht hat. Soweit eine Maßnahme der Mitwirkung unterliegt ( § 38 MAVG) kann sie nur vorgenommen werden, nachdem die Dienststellenleitung die MAV zur Stellungnahme aufgefordert hat.
Neben dem Mitbestimmungs- und dem Mitwirkungsrecht hat die MAV ein Initiativ- und Informationsrecht, welche im MAVG geregelt sind.

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