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Partnerdiözese Amritsar

Ev. Dekanat Wetterau

Hintergrund:

Die Partnerkirche in Nordindien ist eine relativ junge Kirche, die vor rund 30 Jahren durch die Zusammenlegung ganz unterschiedlicher Konfessionen zur Church of North India (CNI) entstanden ist. 

In der Diözese Amritsar (297 Gemeinden in 32 Städten und 265 Dörfern – ca. 57.000 Mitglieder) arbeiten (gegenwärtig) 10 Pfarrerinnen und 38 Pfarrer, 10 Diakone und 5 Evangelisten im Verkündigungsdienst. Daneben gibt es noch ein 6-köpfiges Team in der Verwaltung.

Die KollegInnen / MitarbeiterInnen verdienen gegenwärtig in Indien zwischen 6.000 und 19.000 Rupien. Das entspricht einem Monatsgehalt von 85 bis 265 Euro.

Bis vor einem Jahr gab es – aufgrund der „jungen“ Geschichte der Diözese –kein echtes innerkirchliches Rentensystem, weil es die direkte Notwendigkeit dafür noch nicht gegeben hatte. Nun ändert sich das. Nach und nach gehen Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand, aber es sind keine Rücklagen für Rentenzahlungen da!

In einem konkreten Fall hat im Jahr 2015 ein indischer Kollege nach 40 Dienstjahren mit 65 Jahren als Rente von seiner Kirche lediglich eine Einmalzahlung von umgerechnet 1070 Euro erhalten. Unsere Partner in Indien gehen von einer Grundsicherung von 100 Rps. pro Tag aus, um leben zu können. Damit liegt die monatlich angestrebte garantierte Grundrentenzahlung bei 3000 Rps. (ca. 42 €).

 

Etablierung einer Unterstützungssystems von Hauptamtlichen für Hauptamtliche:

Grundsätzlich sollen mit unserem Unterstützungsprogramm alle hauptamtlich Mitarbeitenden erreicht werden; also auch die im Verwaltungsdienst tätigen Menschen.

Mit dem Unterstützungsprogramm für die Absicherung der Renten wollen wir ein Doppeltes erreichen:

 

1. Es soll einerseits eine monatlich garantierte Mindestrente der Kirche von 3000 Rps. ermöglicht werden. (Diese kann von indischer Seite aufgestockt werden.)

2. Es soll andererseits darüber hinaus kontinuierlich eine zweckgebundene Rücklageentstehen, die die in den kommenden Jahren steigende Rentenlast der Diözese hilft abzufedern. 

Wie geht es ganz praktisch?

 

Sie verpflichten sich bis auf Weiteres, per Dauerauftrag monatlich einen Betrag X an das Dekanat zu überweisen (siehe Kasten rechts). Wir transferieren das Geld in regelmäßigen Abständen nach Indien und tragen die anfallenden Gebühren. Diese sollen den Spendeneingang nicht reduzieren.

Über die Gesamtkonferenz der Hauptamtlichen unseres Dekanats teilen wir jeweils den aktuellen Stand mit.

Eine Spendenquittung über den Jahresbetrag erhalten Sie am Jahresende vom Dekanat. Mit dem Projekt sind nur die Finanzverwaltung (Frau Schmidt) und der Dekan befasst; der Partnerausschuss erhält keine Angaben über Einzelspender. Von den indischen Partnern erhalten wir jährliche „Verwendungsnachweise“.

Vielen Dank für alles Mittragen und Mitmachen!

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