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Der Dritte Weg - was ist das?

ver.di

Im so genannten "Dritten Weg" gestalten die Kirchen und ihre Diakonischen Werke die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Name begründet sich daher, dass man die Arbeitsrechtsreglungen weder durch Tarifverträge ("Zweiter Weg") noch durch einseitige Dienstgeberbeschlüsse ("Erster Weg") regelt.

Der Dritte Weg wird geprägt von dem „Prinzip der Dienstgemeinschaft“:

Partnerschaftlicher Umgang in Achtung und Respekt vor Mensch und Auftrag, per se unabhängig.

„Bei der Dienstgemeinschaft geht es darum, dass der Auftrag Jesu Christi, ihm im Dienst der Versöhnung zu folgen, sich nicht auf die dienende Nachfolge des einzelnen beschränkt, sondern auch ein Zusammenstehen vieler in einer „Gemeinschaft des Dienstes“ (so in der richtigen Übersetzung des griechischen Textes in 2 Kor. 8, 4) erfordert. Dieser Dienst umfasst das Selbstverständnis der Kirche die Verkündung des Evangeliums, den Gottesdienst und aus dem Glauben erwachsenden Dienst am Mitmenschen. Zur Erfüllung dieser drei Grunddienste entstehen Einrichtungen. Wer in ihnen tätig wird, trägt dazu bei, dass die Einrichtung ihren Teil am Sendungsauftrag der Kirche erfüllen kann.“

(Richardi)

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